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GPS

Ihr kostenfreies Exemplar (Ansicht) der GPS-Symbole erhalten Sie hier

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DIM steht für
“Dienste Industrielle Messtechnik”.

Und genau die leisten wir. Seit 2002, in höchster Qualität. Mit topmodernen Maschinenpark auf 600 qm² und – ausschließlich – geschultem Fachpersonal prüfen wir Zeichnungen sowie Kunststoff- und Metallbauteile für das produzierende Gewerbe.

Stichhaltig. Akribisch. Und bis ins kleinste Detail genau.

Dazu:

  • setzen wir Programme und Röntgentechnik auf höchstem Niveau ein
  • prüfen wir alle Parameter eines Objekts bis ins kleinste Detail
  • werten wir Bauteile in höchster Präzision aus
  • prüfen wir Rauheiten berührungslos (z.B. Ra, Rz, Sa usw.)

Bei unseren Prüfungen:

  • finden wir hochdetailliert Abweichungen von Vorgaben
  • stellen wir verständliche Dokumentationen zu jeder Messung bereit
  • stehen wir Ihnen als Berater zur Seite, um das optimale Ergebnis zu erzielen

Genau. Genauer. DIM.

Kunststoffe sind besondere Stoffe – wenn die Spritzgussform erst produziert ist, ist sie enorm schwierig nachzukorrigieren und zu bearbeiten. Deshalb sind wir auch an Ihrer Seite, wenn es Ihnen darum geht, eigenständig Konstruktionszeichnungen bestmöglich zu verstehen, zu prüfen und umzusetzen. Und schulen Sie auf Wunsch in der internationalen Sprache „Geometrische Produkt Spezifikation und -prüfung” (ISO GPS).

Gerne übernehmen auch unsere Profis diese Aufgaben. Wir:

  • messen mit Koordinatenmessgeräten nach Zeichnung und 3D CAD-Daten
  • digitalisieren Bauteile
  • analysieren technische Zeichnungen / Spezifikationen und beraten dazu
  • stellen gezielte, verständliche und wirksame Korrekturdaten bereit
  • dokumentieren alle Messvorgänge sicher, nachvollziehbar und lückenlos
  • kommen zu Ihnen und begleiten Sie bei Vorausplanungsgesprächen, auf Wunsch auch zusammen mit Ihrem Kunden
  • prüfen Oberflächenrauheiten (Rz, Ra usw) und feine Konturen nach Ihren Anforderungen auch berührungslos
  • erstellen ihre 3D-Druck Funktionsmuster (auf Wunsch auch mit Prüfprotokoll)

Taktile Messtechnik:

In dieser ausgereiften Messtechnik kann der Beginn der modernen Koordinatenmesstechnik gesehen werden. Taktile Messtechnik beruht auf dem Prinzip der mechanischen Antastung eines Prüfkörpers. Die vom Taster aufgenommenen Signale werden mittels Software in XYZ-Koordinaten gewandelt und an das Messprogramm zur Verarbeitung weitergeleitet. Die dim-GmbH setzt Dreh-Schwenk-Gelenk Messköpfe mit schaltenden Sensoren der Fa. Renishaw ein. Tasterelement ist i. d. Regel die Rubinkugel. Messergebnis sind sowohl die Formabweichung des Tasterelements, die Lage- und Formabweichungen des Prüflings sowie Positionierfähigkeit des Koordinatenmesssystems enthalten. Die CNC-Steuerung schafft mittels Korrekturfaktoren in allen drei Achsen ein stabiles Antastverhalten im gesamten Messvolumen. Einmessung bzw. Kalibrierung und Justierung der Parameter sind stets auf internationale Einheiten, d.h. DAkkS-kalibrierte Normale rückgeführt. Auch der Taster selbst wird mittels einer Einmessung einer Tasterkorrektur, die in Abhängigkeit von der Antaststellung des Messkopfs und der des Tasterelements ermittelt wird, eingemessen.

Industrielle Computertomographie

Die industrielle Computertomographie hat ihren Ursprung in der Medizintechnik. Die Adaption dieser Technik in den Industriesektor gelang dadurch, dass es möglich wurde Bauteile unterschiedlicher Größen und Zusammensetzung verwendeter Materialien (z.B. Kunststoff/Metall), verlässlich, d.h. maßhaltig, bildgebend darzustellen. Dazu mussten Röhre, Detektor und Aufnahmeeinheit für den neuen Kontext mit härterer Strahlung, präziseren Detektoren und Positioniereinheiten entwickelt werden.
Die Technologie nutzt die Grauwertedarstellung des Detektors um aus Einzelbildern (2D-Töntgenaufnahmen) mittel Rechenoperation ein Volumenmodell (Punktewolke) zu generieren. An diesen durch weitere Algorithmen zum Modell gerechneten Objekten kann mittels Auswertesoftware eine Aussage bezüglich erreichter Spezifikation bzw. Maßhaltigkeit getroffen werden.
Ein Vorteil dieser Technologie besteht darin, innenliegende Konturen, Hinterschnitte und verdeckte Verbindungen zerstörungsfrei untersuchen zu können. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit beliebig angeordnete Schnitte durch das Modell zu legen und mittels Lunkeranalyse eine Aussage über den Zustand des Werkstoffs, der Schweißnaht, der Verklebung und dergl. formulieren zu können, ohne dass gesägt, geschliffen oder getrennt werden müsste.

3d-Scanning / Streifenlichtprojektion / Laserprojektion

Streifenlichtprojektion, auch Streifenlichttopometrie, projiziert in schneller Folge bekannte Hell-Dunkel-Muster und nimmt mittels Stereokamera Bilder davon auf. Unter Anwendung des Triangulationsprinzips werden rechnerisch Punkte der Oberfläche aus verschiedenen Perspektiven zu einer Fläche zusammengesetzt. Ergebnis ist ein 3D-Flächenscan. Am Flächenmodell kann mittels Auswertesoftware direkt gemessen werden oder z.B. ein Reverse-Engineering-Prozess nachgeschaltet werden.
Der Sensor selbst arbeitet mit schmalbandigem Blaulicht, sodass störendes Umgebungslicht ausgefiltert wird. In Abhängigkeit der Messfeldgröße sind mittels Streifenlichtprojektion Genauigkeiten bis zu 5µm erreichbar.

Messunsicherheit:

Die Messgenauigkeit und somit die im Messbericht hinterlegten Messergebnisse, werden beeinflusst durch die Messunsicherheit. Diese allen Messungen beizuordnende Messunsicherheit kann bei Werten, die nahe der Spezifikationsgrenzen liegen, bedeutend werden. ...mehr Das Internationale Wörterbuch der Metrologie definiert Messunsicherheit als einen Kennwert, der den Bereich der Werte charakterisiert, die der Messgröße durch die durchgeführte Messung vernünftigerweise zugeschrieben werden können.
Ein vollständiges Messergebnis (Messergebnis mit quantitativer Angabe der Genauigkeit gemäß DIN 1319) liegt dann vor, wenn die Messunsicherheit bekannt und angegeben ist. Messabweichungen haben grundsätzlich eine systematische und eine zufällige Komponente. Zufällige Einflüsse führen bei mehreren Messungen zu Streuungen der Messgröße. Die zufällige Messabweichung lässt sich durch Erhöhung der Anzahl der Messungen verringern, die Größe des Streubereichs kann mittels Wahrscheinlichkeitsberechnungen abgeschätzt werden. Systematische Abweichungen können durch Korrekturen verringert oder beseitigt werden. Die Werte einer Messreihe eines bestimmten Merkmals können als Stichprobe aller Messungen dieses Messprozesses aufgefasst werden, sie repräsentieren nur einen zufälligen Teilbereich aller möglichen Messungen. Unter der Annahme eines Modells der Werteverteilung kann der Gesamtstreubereich aller Messungen abgeschätzt und als Messunsicherheitsbereich angenommen werden. Man erhält damit eine quantitative Beschreibung des qualitativen Begriffs Genauigkeit. Das zutreffende Modell für die Verteilung der Werte von Messprozessen ist die Normalverteilung nach Gauss.
Deren Streubreite ist durch die Standardabweichung s der Messwerte zu ihrem Mittelwert charakterisiert

Nach dem Leitfaden zur Angabe der Unsicherheit beim Messen (GUM Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement) müssen alle wesentlichen Einflussgrößen zu einer kombinierten erweiterten Unsicherheit zusammengefasst werden.